Johann Philipp Fresenius

Ein lutherischer Theologe am Übergang von Orthodoxie, Pietismus und Aufklärung

Johann Philipp Fresenius (1705–1761) zählt zu den prägenden Theologen des 18. Jahrhunderts – und doch fehlt bis heute eine umfassende Darstellung seines Lebens und seiner theologischen Bedeutung. Die vorliegende Arbeit von Maria Götz schließt diese Lücke. Mit Blick auf bisher kaum berücksichtigte Quellen, darunter autobiografische Schriften Fresenius’, entsteht ein vielschichtiges Bild seines Wirkens zwischen lutherischer Orthodoxie, aufkommendem Pietismus und beginnender Aufklärung.

Als Frankfurter Senior, Gründer der Darmstädter Proselytenanstalt und Taufpfarrer Johann Wolfgang von Goethes war Fresenius nicht nur theologisch, sondern auch gesellschaftlich eine prägende Figur. Götz zeigt eindrücklich, wie sehr Fresenius‘ Theologie vom Versuch geprägt war, wissenschaftlichen Anspruch und gelebte Frömmigkeit miteinander zu verbinden. Ihre Untersuchung schärft Fresenius’ theologisches Profil und macht seine Relevanz für die Kirchengeschichte sichtbar – weit über den pietistischen Kontext hinaus.

Die Publikation entstand im Rahmen einer Promotion an der Universität Heidelberg unter Betreuung von Prof. Dr. Christoph Strohm und wurde von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung gefördert.

Erscheinung
  • 04/2025
Leistungen
  • Lektorat
  • Korrektorat
  • Gestaltungskonzept
  • Herstellung
  • Layout und Satz
Autoren
  • Maria Götz
Sprachen
  • deutsch
Austattungshighlights
  • Fadenheftung
  • Leinenumschlag mit Prägung
  • Amerikanischer Schutzumschlag